Ein bestens ausgebildeter Alpinpolizist leitet künftig die 16-köpfige Truppe der Alpinpolizei des Bezirkes Kufstein. Mit dem 36-jährigen Wildschönauer Christoph Silberberger steht ein Mann an der Spitze, dessen berufliche wie alpine Laufbahn als herausragend bezeichnet werden darf. 
 
Im Jahre 2005 begann seine polizeiliche Ausbildung am Absamer „Wiesenhof”, im Jahre 2007 wechselte er zum Posten Kramsach, und widmete sich von Beginn an der alpinen Ausbildung im Polizeidienst.
 
Vom Alpinpolizisten zum Hochalpinisten, weiter bis zum Polizei-Bergführer sind es über 100 Tage harte Ausbildung.Doch Silberberger war dies noch nicht genug, er absolvierte die staatliche Skilehrerprüfung, ist staatlich geprüfter Bergführer und Flugretter beim Innenministerium. Und auch privat geht der Familienvater gern in die Berge. Am liebsten mit seinem Vater Georg, der leitet den Polizeiposten in Kundl. Und Onkel Josef war Postenkommandant in  Oberau, ehe er nach dessen Schließung nach Wörgl wechselte. Eine echte “Polizisten-Dynasty”.
 
Damit ist der Auffacher für die harte Arbeit als Einsatzleiter, die er von Paul Gruber übernommen hat, bestens gerüstet. Und diese perfekte Ausbildung wird auch benötigt, im vergangenen Winter waren es 349 Alpineinsätze die im Bezirk Kufstein abgewickelt werden mussten. Darunter fallen Unfälle auf den Pisten, Lawinenunglücke, Erhebungen von Alpinunfällen und vieles andere mehr.
 
Für den Winter ist man auf alle Fälle bestens gerüstet, sagt Silberberger. Am 21. Dezember folgt noch ein Ausbildungstag im Skigebiet von Söll / Scheffau bevor man in die Hauptsaison startet.
Neuer Alpinchef des Bezirkes Kufstein: Christoph Silberberger aus Auffach
Kann sich über einen bestens ausgebildeten Chef seiner Alpinpolizei freuen: Bezirskommandant Obstl.Walter Meingassner (links) und Christoph Silberberger
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