„Auffach ist meine zweite Heimat“ – seit 50 Jahren – Tausende Gäste in den vielen Jahren aus Willich
Auffach/Willich – „Auffach ist meine zweite Heimat.“ Wenn Peter van der Velden aus Willich diesen Satz sagt, dann steckt dahinter eine außergewöhnliche Geschichte, die vor 50 Jahren begann und bis heute von Freundschaft, Musik und der Liebe zur Wildschönau geprägt ist.
„Was vor rund 50 Jahren mit einer Einladung der Bundesmusikkapelle Auffach zu einem der größten Schützenfeste am Niederrhein begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Willich und Auffach.
Aus den musikalischen Begegnungen entstanden über Jahrzehnte persönliche Freundschaften – und schließlich kamen Tausende Gäste aus der Region Willich zum Urlaub in die Wildschönau.“
Zum 50. Mal kam Peter van der Velden heuer auf Urlaub nach Auffach. Was vor einem halben Jahrhundert zunächst mit einem Aufenthalt in Oberau begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer ganz besonderen Verbindung zwischen Menschen aus Willich und der Wildschönau.
Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Musik. Van der Velden erinnert sich noch gut daran, wie der damalige Auffacher Kapellmeister Josef Weißbacher und Bruder Peter Weißbacher eingeladen wurden, doch einmal mit der Bundesmusikkapelle Auffach zum großen Schützenfest nach Willich zu kommen. Die Auffacher sagten zu – und damit war der Grundstein für eine Freundschaft gelegt, die Jahrzehnte überdauern sollte.
Aus dem ersten musikalischen Besuch wurden weitere Auftritte der Bundesmusikkapelle Auffach und der Sturmlöder in Willich, und natürlich ließen auch die Gegenbesuche nicht lange auf sich warten. Musik verband die Menschen, persönliche Bekanntschaften entstanden und aus vielen davon wurden Freundschaften fürs Leben.
„Die beste Werbung, die eine Tourismusregion machen kann, sind solche musikalischen Auftritte“, ist Peter van der Velden überzeugt. „Das bleibt bei den Menschen hängen. Man lernt sich kennen, Freundschaften entstehen – und irgendwann möchte man auch sehen, wo diese Musikanten zu Hause sind.“
Genau das geschah. Im Laufe der vergangenen 50 Jahre kamen nach seiner Erinnerung Tausende Gäste aus Willich und Umgebung nach Auffach und in die Wildschönau. Viele verbrachten hier nicht nur einmal ihren Urlaub, sondern kehrten immer wieder zurück.
Van der Velden selbst ist dafür das beste Beispiel. Auch nach fünf Jahrzehnten hat die Wildschönau für ihn nichts von ihrer Faszination verloren. „Wir haben uns in diesem großartig schönen Tal immer wohlgefühlt. Ihr habt es hier in eurer Heimat einfach wunderschön“, sagt der treue Feriengast.
Sein 50. Urlaubsjubiläum blieb deshalb nicht unbeachtet. Hubert Salcher, Chef des 1. Tiroler Holzmuseums in Auffach, lud Peter van der Velden zu einem kleinen Umtrunk ins Museum ein. Auch Salcher verbindet mit den Gästen aus Willich viele persönliche Erinnerungen. Als ehemaliger Tubabläser der Auffacher Musikkapelle war er selbst bei den Auftritten in Willich mit dabei.
So wurde aus einem musikalischen Besuch vor vielen Jahrzehnten weit mehr als nur eine Partnerschaft zwischen Musikanten. Es entstand eine Verbindung zwischen Menschen und Orten, die bis heute Bestand hat.
Und für Peter van der Velden steht nach 50 Urlauben ohnehin fest: Auffach ist längst mehr als ein Urlaubsort – es ist seine zweite Heimat geworden.
Zum 50-zig jährigen Auffach- Urlaub muss es ein Krautinger sein…
Hubert Salcher’s 1. Tiroler Holzmuseum birgt auch schauriges….
Das ist Peter van der Velden’s Urlaubshotel, das „Platzl“ in Auffach
In seiner Willicher Heimat steht eine Holzfigur aus Hubert Salcher’s Werkstätte.

Mit Musik hat Peter van der Velden persönlich zwar nichts am Hut, doch die BMK Auffach haben es dem Willicher angetan.







