
Sommer am Markbachjoch: Saisonstart läuft langsam an – jetzt hofft man dringend auf Regen….
Am Markbachjoch hat der Start in die Sommersaison bereits begonnen, auch wenn die Rahmenbedingungen derzeit alles andere als einfach sind. Die Trockenheit macht den Almbauern große Sorgen: Noch fehlt es vielerorts an ausreichend Wasser, und die Almflächen leiden unter der anhaltenden Niederschlagsarmut. Ein regulärer Almauftrieb ist unter diesen Bedingungen kaum möglich. Dieses Problem betrifft jedoch nicht nur die Region Wildschönau, sondern zahlreiche Almbauern im ganzen Land.
Trotz der schwierigen Situation blickt man mit Hoffnung auf die kommende Woche. Dringend benötigter Regen könnte die Lage noch entspannen – denn bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt.
Sehr aktiv zeigt sich bereits die Flugschule Wildschönau, die das Markbachjoch seit Jahrzehnten als bevorzugtes Fluggebiet nutzt. Zahlreiche Flugsportler sorgen schon jetzt für Bewegung am Berg und unterstreichen die Bedeutung des Markbachjochs als beliebten Treffpunkt für Gleitschirm- und Drachenflieger.
Für zusätzliche Sorgenfalten sorgt weiterhin das Thema Wolf. Viele Almbauern sehen darin nach wie vor eine große Belastung für die Weidewirtschaft.
Noch größer wäre die Gefahr durch einen Bären, wie zuletzt im Raum Zams diskutiert wurde. In solchen Fällen müsse die Sicherheit der Menschen oberste Priorität haben. Bei allem Verständnis für den Tierschutz dürfe kein Risiko für Bevölkerung und Almbewirtschafter entstehen.
Hochbetrieb bereits auf dem Markbachjoch: Die Flugschule Wildschönau bildet die künftigen Piloten perfekt aus. Der Berg hat bei den Gleitschirmfliegern schon längst Kultstatus erreicht.
Knapp unterhalb der Horler Stiege ist Sen. Bauer Sebastian Thaler mit seinen Kühen bereits auf der Alm, einer der ersten im Hochtal!
Auffahrt zum Oberauer Sonnberg: In den nieder gelegenen Region kommt langsam etwas Grün in die Landschaft, aber Regen wäre dringend notwendig.




