Holz als Erfolgsgeschichte aus dem Alpbachtal – Rustikale Holzverarbeitung Peter Moser – Große Eröffnung eines hochmodernen Produktionsbetriebs in Brixlegg
/von Toni SilberbergerMit einer feierlichen Eröffnung wurde heute in Brixlegg ein neues Kapitel einer außergewöhnlichen Tiroler Erfolgsgeschichte aufgeschlagen. Das Familienunternehmen Peter Moser Rustikale Holzbearbeitung investierte rund sechs Millionen Euro in einen neuen, hochmodernen Produktionsbetrieb, der direkt neben der bestehenden Halle errichtet wurde. Zahlreiche Ehrengäste, darunter die Bürgermeister Markus Bischofer aus Alpbach und Rudi Puecher aus Brixlegg, würdigten diesen bedeutenden Meilenstein für die Region und die heimische Wirtschaft. Die kirchliche Segnung nahm Pfarrer GR Franz Bachmair vor, der die Jung-Unternehmer von jungen Jahren bereits kennt.
Im Mittelpunkt des Tages stand jedoch auch ein Mann, der diesen Moment leider nicht mehr miterleben durfte: Firmengründer Peter Moser. Mit seiner visionären Idee und seinem grenzenlosen Weitblick legte er 1980 den Grundstein für ein Unternehmen, das heute europaweit in Sachen Holzbearbeitung Maßstäbe setzt. Sein Lebenswerk ist in besten Händen: Tochter Silvia und ihr Ehemann Mathias führen den Betrieb mit Innovationsgeist und unternehmerischem Mut erfolgreich weiter.
Seit über vier Jahrzehnten steht der Name Moser für eine einzigartige Form der Holzveredelung. Hoch oben auf 1.150 Metern im idyllischen Alpbachtal nahm die Erfolgsgeschichte ihren Anfang. Eingebettet in unberührte Natur entwickelte Peter Moser einst eine Maschine, die Holzoberflächen auf eine völlig neue Weise bearbeitet – eine Technik, die bis heute weltweit einzigartig ist. Was früher mühsame Handarbeit war, wird heute durch modernste Hightech-Anlagen ergänzt, ohne dabei den ursprünglichen Charakter des Materials zu verlieren.
Das Besondere: Durch eine spezielle Bearbeitung wirkt neues Holz wie jahrzehntelang gewachsen und von Hand gehackt – jede Oberfläche ein Unikat. Diese Kombination aus Tradition und Innovation überzeugt Kunden weit über Österreich hinaus. Der „gehackte“ Wertstoff Holz wird heute in zahlreiche Länder der Europäischen Union exportiert und findet sich in Hotels, Wohnbauten und Designprojekten wieder.
Die Entwicklung des Unternehmens ist auch eine Geschichte von Mut und Wandel. Ursprünglich war die Betriebsübernahme anders geplant, doch 2013 stellte sich Silvia Bischofer gemeinsam mit ihrem Mann der Herausforderung. Mit großem Engagement, fachlicher Weiterentwicklung und klarer Vision gelang es ihnen, den Betrieb erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Mit dem neuen Standort in Brixlegg setzt das Unternehmen nun einen weiteren Meilenstein. Die Investition stärkt nicht nur die Produktionskapazitäten, sondern auch das klare Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und Regionalität. Verarbeitet werden vorwiegend heimische Hölzer, Transportwege werden bewusst kurz gehalten. Moderne Energiekonzepte wie Photovoltaikanlagen, Elektrostapler und die Nutzung von Holzresten zur Wärmegewinnung unterstreichen den umweltbewussten Anspruch des Betriebs.
Die Erfolgsgeschichte der Familie Moser zeigt eindrucksvoll, wie aus einer visionären Idee, harter Arbeit und tiefer Verbundenheit zur Natur ein international gefragtes Qualitätsprodukt entstehen kann. Die heutige Eröffnung ist daher nicht nur ein wirtschaftlicher Meilenstein, sondern auch ein starkes Zeichen für Innovation, Nachhaltigkeit und die Zukunft des Handwerks in Tirol.
Die älteste der „Egghäus’l“ Schwestern von Peter Moser lebt in Oberau, die zwei anderen als Bäuerin in Söll und Alpbach, Bruder Willi arbeitet in der Firma seines verstorbenen Bruder Peter.
Ein durchaus nachdenklicher Tag, speziell für den verstorbenen Gründer Peter Moser, aber auch ein großer Festtag für Silvia und Mathias Bischofer.
Traten bereits 2014 in die Fußstafen des Peter Moser: Mathias und Silvia Bischofer – heute wurde an das Lebenswerk des Peter Moser gedacht. Mit dem Neubau der neuen Werkshalle beginnt ein neuer Abschnitt dieser Erfolgsgeschichte.
Eine Produktionshalle die den allerneuesten Anforderungen gerecht wird.
Die zweite „Hackmaschine“ des Peter Moser – ganze 7 Jahre hat in seinem Bauernhof getüftelt bis der erste Prototyp funktionierte.
Die modernen Produktionshallen reichen über 3 Stockwerke hinauf
Mathias und Silvia Bischofer, mit den Schwestern von Peter Moser – Marianne und Martha und Cousin Alois Margreiter, der ehemalige LA und BGM von Breitenbach.
Viele hundert Gäste kamen heute zur Eröffnung, eine große Wertschätzung auch für die Unternehmerfamilie.
Auf dem Dachboden der neuen Halle kann man die vielseitige Arbeit der Firma besichtigen.
Im Hintergrund das Bild von Gründer Peter Moser +. Vorne seine Schwestern Marianne und Martha mit dem Alpbacher Pfarrer Franz Bachmair, der mit dem verstobenen Peter eine ganz besondere Freundschaft verband.











