ÖK Rat Hans Gwiggner wurde heute mit der höchsten Auszeichnung des Tiroler Bauernbundes geehrt.

Beim heutigen Landesbauernrat wurde Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler mit 97,02 Prozent in seinem Amt bestätigt. Seine Stellvertreter bleiben Elmar Monz aus Nauders (94,8%) und Thomas Schweigl aus Wildermieming (94,46%). Eine große Ehre wurde dem Wildschönauer Hans Gwiggner zuteil, er erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Tiroler Bauernbundes, die höchste Auszeichnung die zu vergeben ist.

Vor wenigen Stunden endete im Innsbrucker Congress der Landesbauernrat des Tiroler Bauernbundes. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Neuwahl des Bauernbundobmannes und seiner drei Stellvertreter:innen.

Rund 450 Interessierte folgten der Einladung. Die Stimmberechtigten bestätigten Bauerbundobmann LHStv. Josef Geisler eindrücklich und mit einem starken Ergebnis in seinem Amt. „Für Menschen da zu sein und Verantwortung zu übernehmen – das ist und bleibt mein Beweggrund, als Bauernbundobmann und Landeshauptmannstellvertreter von Tirol tätig zu sein. Auch bin ich der festen Überzeugung, dass den Menschen in unserem Land die Wahrheit zuzumuten ist.

Ich bin kein Mensch, der Dinge verspricht, die nicht gehalten werden können“, so Geisler. Geisler thematisierte damit vor allem die Rückkehr der Raubtiere Wolf und Bär in Tirol und meinte: „Wir sind ein dicht besiedeltes Land und brauchen den Wolf nicht. Ich bin ein glühender Europäer, aber bei der Wolfsproblematik haben wir es mit einem Totalversagen der EU zu tun.“ Er hofft nun auf den Schulterschluss mit den Nachbarländern: „Es muss uns rasch gelingen Problemwölfe in Europa zu erschießen.

Dazu braucht es eine bessere Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg“  Geisler bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen unserer Mitglieder. „Die Stärke des Bauernbundes bleibt seine Geschlossenheit. Nur wenn wir weiterhin gut organisiert auftreten und unsere Kräfte bündeln, werden wir uns auch in Zukunft gegenüber der Gesellschaft mit unseren Themen und Anliegen Gehör verschaffen und in wichtigen Gremien mitentscheiden können.“

Landeshauptmann Günther Platter meinte zu den Anwesenden: „Der Bauernbund als Interessensvertretung für den Bauernstand und den ländlichen Raum hat seine politische Kraft immer gebündelt und für Tirol erfolgreich eingesetzt – eben nicht nur für die Landwirte, sondern im Interesse der gesamten Bevölkerung.

Die Geschlossenheit haben viele immer wieder bewundert.“ Neben der Geschlossenheit hob vor allem Bauernbundpräsident NR Georg Strasser aktuelle Herausforderungen auf Bundesebene hervor. „Vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine waren die Preise für Treibstoffe, Futter- und Düngemittel bereits existenzbedrohend für viele Bäuerinnen und Bauern.

Jetzt werden frühere Höchstpreise noch einmal übertroffen,“ so Bauernbund-Präsident Abg.z.NR DI Georg Strasser. „Um die erheblichen Kostensteigerungen bei Betriebsmitteln im Blick zu haben, wurde im Landwirtschaftsministerium ein Einsatzstab eingerichtet. Dieser beobachtet und bewertet die Lage auf den Agrarmärkten, die Handelsströme und die Lebensmittelversorgung genau. Das BMLRT steht dabei im ständigen Austausch mit Vertretern aus der Wirtschaft und den Verbänden. Wo nötig und möglich werden rasch stabilisierende Maßnahmen gesetzt,“ so Strasser.

Illustere Runde im Innsbrucker Congress-Center: v.l. Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl, Conrad Gruber in Vertretung Forum Land, Bauernbund-Direktor Stellv. Ing. Martin Klingler, der geehrte ÖK Rat Hans Gwiggner, Landeshauptmann Günther Platter und Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger.

Foto Mag. Christina Manzl

Rund 450 Gäste waren heute in Innsbrucker Kongress anwesend.

Wurde mit großer Mehrheit wieder zum Bauernbund-Obmann bestellt: ÖK Rat Josef Geisler (3.v.l.) mit Stellv. Andrea Lechleitner.

Fotos: Die Fotografen

 

 

Quelle: Christina Manzl

 

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