Am 24.12. 20 startet nun die Skisaison – aber am 26.12.20 geht’s in den nächsten Lockdown….

Soweit hat man nun Klarheit geschaffen, die Skigebiete dürfen am 24. Dezember aufsperren und auch offen bleiben, auch wenn sich Österreich nur zwei Tage später in den Lockdown begibt. Die Skigäste sollen unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln wie dem Tragen von FFP2-Masken und dem Abstandhalten dem Wintersport auf den Pisten nachgehen können. 

Grundsätzlich ist diese Öffnung mit vielen Fragezeichen versehen. In den Gondeln dürfen nur die Hälfte der normal zugelassenen Personen befördert werden, die Maskenpflicht (FFP2) besteht beim Anstehen und auch in der Gondel. Allerdings kann sich das am Montag wieder alles ändern, das ist man mittlerweile gewohnt. Wie viel Spass das Skifahren ohne offene Skihütten und Bergrestaurants macht, muss jeder für sich entscheiden.

Dass die Seilbahnunternehmen des Landes im Focus stehen, ist jedem klar. Fehler dürfen keine passieren, das wäre jetzt fatal, denn dann läuft man Gefahr, dass der Winter 20/21 zu einem unberechenbaren Hasardspiel werden könnte.

Doch zunächst müssen alle geforderten Maßnahmen umgesetzt werden, und da bleibt nur noch wenig Zeit. Was die Sanitäranlagen betrifft, müssen die Seilbahnen Sorge tragen, man wird sich aber bemühen das auch die Hütten die Anlagen öffnen, obwohl die nicht bewirten dürfen.

Dass die Bundesregierung Details die Länder regeln lässt, ist durchaus zu hinterfragen. Der Grund dürfte wohl nur darin liegen, das man alle möglichen Folgen ganz einfach den Bundesländern “umhängen” will. Das macht dies für die Seilbahnunternehmen nicht einfacher.

Sollten Morgen Montag wieder neue Verordnungen gemacht werden, so wird es wohl für viele nicht mehr umsetzbar sein, so die Seilbahner. Es ist sehr viel in sehr kurzer Zeit neu zu regeln und umzusetzen, und das sind die großen Herausforderungen für die Branche.

Die Skigebiete sind angehalten, ein Präventions- und Hygienekonzept nach wissenschaftlichen Standards zu erstellen und umsetzen. Im Klartext heißt dies das die  Letzt- Verantwortung beim jeweiligen Unternehmen liegt. Wenn es hart auf hart kommt, kann sich das Unternehmen nicht darauf berufen, dass das vorgelegte Konzept auch von einer Behörde abgesegnet worden ist.

Im Skijuwel Alpbachtal-Wildschönau dürften nach Informationen alle Vorkehrungen dafür getroffen sein, die große Unbekannte dürfte da wohl die Frage nach dem zu erwartenden “Gästeansturm” sein. Mit Skigästen aus dem Ausland braucht man bis 18. Jänner 2021 wohl nicht rechnen, und was danach kommt, steht noch in den Sternen….

Anstatt 8 Gäste dürfen nur 4 in die Gondel

Das Skigebiet auf dem Schatzberg wartet auf die ersten Skigäste

Was nicht vom Himmel kommt, da helfen wir nach, meint BL Simon Seisl….

 

 

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Eine Antwort
  1. F. Rahmlow

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