Eine überaus gute Idee der Sparkasse Wildschönau – Beitrag zum sicheren Weg in die Schule

Der Anlass war ein tieftrauriger, der nun exakt ein Jahr zurückliegt. In den frühen Morgenstunden des 12. Dezember 2019 kam es auf einem Zebrastreifen im Ortsgebiet von Oberau zu einem tödlichen Unfall, bei dem der 11-jährige Schüler M.H.ums Leben kam.

Die Trauer im gesamten Hochtal war riesengroß, dieser tragische Tod erschütterte nicht nur die Eltern und seine Mitschüler der Neuen Mittelschule, sondern warf auch Fragen nach der Sicherheit auf dem Schulweg auf.

Busunternehmer Bartl Stadler, der tagtäglich mit Schülern aus dem gesamten Tal zum Tun hat, weiß um die Problematik. Kinder und Schülern schwirren oft andere Gedanken durch den Kopf, das liegt in der Natur der Sache.

Und der Busfahrer weiß, von was er spricht: „Gerade jetzt wo es auf dem Schulweg noch dunkel ist, sieht man Reflektoren schon von weiten, einen dunkel gekleideten Schüler aber erst im letzten Moment“, sagt Bartl Stadler. Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

“Wenn jetzt die örtliche Sparkasse hergeht und 200 Schüler des Tales mit Sicherheits-Reflektor Bänder bzw. Reflektierende Umhängebänder ausstattet, ist dies ein wesentlicher Beitrag zur Schulweg-Sicherheit”, meint Busunternehmer Bartl Stadler.

Dieser Meinung schließt sich auch DI. Paul Schneeberger an, der an die Eltern appelliert, den Schülern das Tragen solcher Reflektoren nahezulegen.

Sparkasse Filialleiter Franz Gruber, Wildschönau-News Herausgeber Toni Silberberger und DI. Paul Schneeberger hatten diese Idee, die nun umgesetzt wurde.

Jetzt liegt es an den Eltern und Schülern, davon Gebrauch zu machen. Ein Todesopfer muss zum Nachdenken anregen, dass darf einfach nie mehr passieren.

Sicherheits-Reflektoren bieten vor allem in der Dämmerung Sicherheit, und sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
 
Busunternehmer Bartl Stadler appelliert an die Autofahrer
DI Paul Schneeberger (links) mit Schülern und Sparkasse-Filialleiter Franz Gruber.
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