Saisonfinale an einem Tag, der wohl lange in Erinnerung bleibt….

Der heutige Tag dürfte wohl lange in Erinnerung bleiben. Seit den frühen Nachmittagsstunden herrscht eine fast gespenstische Ruhe. Kaum mehr Autos vor den Gasthäusern, und auch der Parkplatz bei der Schatzbergbahn entleerte sich nach Bekanntwerden der aktuellen Landesverordung .

Auch für Bergbahnchef Ludwig Schäffer kein Tag wie ein anderer, das Ende des Winterbetriebes eine ganz klare Sache: “Für uns als Unternehmen stellen wir uns selbstverständlich den Anordnungen des Landes, die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität”, sagt Schäffer.

Gleichzeitig bedankte sich Schäffer bei den vielen treuen Gästen, die auch heuer wieder zu einem guten Gesamtergebnis beigetragen haben.

Auch die Alpinpolizei des Bezirkes Kufstein hatte heute den letzten Einsatztag in dieser Saison. Einsatzleiter Christoph Silberberger, selbst staatlich geprüfter Bergführer und Skilehrer, Flugretter der Polizei meinte: ” Es war eine arbeitsreiche Saison, erst machte uns der Schneemangel einige Sorgen, dann gab es auch zahlreiche schwere Unfälle die den ganzen Einsatz erforderten.”

Heute Vormittags waren noch Skiläufer am Berg, darunter viele Tourengeher, die den herrlichen Tag noch nützten. Doch nach und nach sickerte der erste aktuelle Virus-Fall aus dem Hochtal Wildschönau (Ortsteil Niederau-Grafenweg) durch, und dann ging’s schlagartig schnell. Dazu kamen die neuen Verordnungen des Landes, denen nichts mehr hinzuzufügen ist.

Jetzt gilt die Aufmerksamkeit einzig und allein der aktuellen Herausforderung, das hat Vorrang, so der Tenor aller.

Daher noch einmal der dringende Hinweis von BGM Hannes Eder und dem Land Tirol.

Bitte halten Sie sich unbedingt an diese Verordnungen, und bleiben Sie gesund.

Einsatzleiter der Alpinpolizei Christoph Silberberger

Bergbahnchef Ludwig Schäffer

 

 

 

 

Weiterempfehlen:

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge zu löschen, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen. Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette! Neue Kommentare müssen erst vom Administrator freigegeben werden!