TVB Alpbachtal: Alles neu beim “Skijuwel-Partner” des Hochtales – Gebhard Klingler ist neuer Obmann, Postwirt Johann Hausberger übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat

Es wurde eine lange Nacht bis die letzte Stimme ausgezählt und alle Diskussion beendet waren. Das Alpbachtal und seine Regionen wählten am Dienstag Abend einen neuen Obmann und Aufsichtsrat, und gehen mit einer neuen Führung in das Jahr 2020. Vieles soll beim Nachbar neu werden, vor allem soll wieder Ruhe einkehren, das wünscht sich der neue Obmann Gebhard Klingler. “Ich will Fortschritt statt Rückschritt”, sagte der frisch gekürte Obmann Klingler, im Hauptberuf Geschäftsführer einer Wirtschaftstreuhands- und Steuerberatungskanzlei. Einen Schlussstrich will er ziehen: “Wenn es möglich ist, dann ist der Tesl­a bald weg. Ich will nicht vor Gericht streiten, es soll Ruhe in der Region einkehren.”

An die 300 Personen verfolgten im Alpbacher Kongress die Vollversammlung, so viele wie noch nie. Mit Gebhard Klingler, dem Geschäftsführer einer Wirtschaftstreuhands- und Steuerberatungskanzlei, haben die Touristiker mit großer Mehrheit den Nachfolger von Alt-Obmann Johannes Duftner gefunden.

Ihm zur Seite stehen Johann Heim (Hotel Alphof, Alpbach) und Markus Vögele (Haflingerhof Kramsach). Johann Hausberger (Hotel zur Post, Alpbach) löst Frank Kostner als Aufsichtsratsvorsitzender ab.

Die Region Alpbachtal-Seenland verpasst sich einen neuen Markenauftritt. Der Name sei einfach schwer zu verkaufen argumentiert der scheidende Obmann Hannes Duftner, dies habe man besonders bei der erfolgreichen Rad-WM zur Kenntnis nehmen müssen. Künftig wird nur noch der Name “Alpbachtal” das Logo zieren.

Diesen Punkt erläuterte Marketingexperte Christof Ettlmayr (Brandlogic) in einer ausführlichen Präsentation, zog dabei Serfaus-Fiss-Ladis mit dem Alleinstellungsmerkmal als Familienparadies zum Vergleich heran. “Die wurden 2005 auch einfach zusammengewürfelt. Glaubt ihr, die haben sich damals gemocht? Doch gemeinsam haben sie einen starken Auftritt entwickelt”, plädierte er für ein Miteinander. “Das hat nichts mit Gemeindepolitik zu tun. Der Einzige, der entscheidet, ist der Gast.”

Und der nächtige vor allem in Alpbach (40 Prozent), gefolgt von Kramsach (19 Prozent). Bei der größten Internetsuchmaschine Google werde am häufigsten nach Alpbach, Reith. i. A. und Rattenberg (“wegen dem Advent”) und Kundl (“wegen der Klamm”) gesucht (insg. zwei Drittel aller Anfragen).

Mit Alpbach als Aushängeschild will man künftig mit weltweit bekannten Marken wie Toskana oder Kitzbühel mithalten können. “Ich will als Obmann das Bindeglied zwischen Alpbach und dem Rest der Region sein.

Foto: Alpbachtal Tourismus

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