Die 100 faszinierendsten Gipfelkreuze der Alpen Exklusive – ein Buch mit noch nie veröffentlichten Hintergrundstorys

Sie sind Mahnmale für Kriegsopfer, Monumente von Bergdramen, Manifestationen von Volksglauben, Gelübden und Glück. Manche Gipfelkreuze wurden von Friedhöfen geholt, aus Flugzeugtrümmern und Werkstattschrott gebastelt, von eigenwilligen Künstlern geschaffen.

Zwei Jahre lang hat der Autor in den Alpen recherchiert, welche Motive und Schicksale, welche Botschaften und Bräuche, welche politische und private Rivalitäten in den Gipfelkreuzen stecken.

Er erzählt die 100 faszinierendsten Geschichten, die zum großen Teil bislang völlig unbekannt sind.

Am Corno di Cavento etwa, wo vor 100 Jahren der Gebirgskrieg tobte, zieren Soldatenhelme die Arme des Kreuzes; für die Schönfeldspitze im Steinernen Meer schuf Anton Thuswaldner aus Kaprun eine „Pietà“ in Kreuzesform; im Südtiroler Grödnertal überwarf sich Ivan Lardschneider mit fast dem ganzen Dorf Wolkenstein, weil er für ein Kreuz auf dem Piz Miara mit dem Stil der heimischen Holzschnitzer brach und auf dem Langkofel errichtete Johannes Demetz ein Kreuz für seinen vom Blitz getroffenen Sohn.

Der Leser streift durch 200 Jahre europäische Geschichte. Er trifft auf Erzherzog Johann oder Papst Leo XIII. und erfährt, dass der Gemeinderat von Wackersberg in Oberbayern 1933 auf dem Heigelkopf ein Hakenkreuz aufstellen ließ.

Die packenden Reportagen von Hans-Joachim Löwer führen den Leser auf die Höhen der Berge – und die in die Tiefen menschlicher Emotionen.

Tipps:
Die dramatischen Geschichten hinter den Gipfelkreuzen
Mit 43 Beispielen aus Österreich
Top-Bildmaterial aus privaten Archiven
Mit Informationen zum jeweiligen Gipfelaufstieg

Der Autor:

Hans-Joachim Löwer, geboren 1948, war drei Jahrzehnte lang Auslandsreporter für den „Stern“ und Mitarbeiter der deutschsprachigen Ausgabe von „National Geographic“. Seit 2001 arbeitet er als freier Autor. Für seine Bücher unternahm er viele riskante Rucksacktouren durch politische Krisengebiete im Nahen Osten, im südlichen Afrika und in Lateinamerika. Am liebsten aber streift er zu Fuß durch die Berge. Bei Tyrolia erschien von ihm „Die Alpenfront – Auf den Spuren des Gebirgskrieges 1915–1918“.

Erscheint im Tyrolia Verlag Innsbruck-Wien mit 336 Seiten, 238 Farb-und 56 SW-Fotos.

Hier einige Bilder aus dem sehr interessanten Buch:

 

 

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