Heiliger Abend in der Wildschönau

Nicht einmal der strömende Regen konnte heute die vielen Besucher der weihnachtlichen Rorate-Messe am frühen Morgen daran hindern, bei dieser kirchlichen Tradition mit dabei zu sein. Heiliger Abend in der Wildschönau, war schon immer etwas besonderes.

Für Alt-Pfarrer Josef Aichriedler, der als Aushilfe nach wie vor gerne in seine “Wahlheimat” Wildschönau kommt, war es ein “Heimspiel”. An die 40 Jahre hat er in dieser Kirche mit den Gläubigen Weihnachten gefeiert.

Der Oberauer Kirchenchor war für die musikalische Ausrichtung verantwortlich, der Chor unter Leitung von Sabine Spöck meisterte diese Aufgabe hervorragend.

Dazu gab es eine Premiere: ” Ave Maria – in uns soll Liebe sein” lautet der Titel eines Weihnachtsliedes von “Talmühl-Seniorchefin” Katharina Naschberger, die seit Jahrzehnten mit dabei ist, und auch immer wieder komponiert.

Auch die Anklöpfler mit Michaela & Markus Mayr kamen zum Einsatz. “Wer klopfet an”, lautet der Titel des bekannten Tiroler Adventslied. Und beide meisterten mit brillanten Stimmen ihre Aufgabe ausgezeichnet.

Josef Mary, der Chef-Organist an der Orgel kann mittlerweile auf stolze 64 mal “Heilig Abend” zurück blicken. In 32 Jahren einmal am Morgen und dann noch die Mitternachtsmette macht 64, so einfach ist das. Ausgefallen ist der pensionierte Schuldirektor noch nie…..

Ein wenig Nachwuchssorgen plagen Chorleiterin Sabine Spöck. “Vor allem fehlt es an männlichen Stimmen, sagt Sabine Spöck. Nun, wer weiß, vielleicht überlegt es sich der eine oder andere “Hochtal-Caruso” und unterstützt den Kirchenchor.

Mit der Mitternachtsmette feiert man am heutigen Abend so wie in ganz Tirol den Höhepunkt der heurigen Adventszeit.

Michaela & Markus Mayr, die “Anklöpfler”….

Die “Talmühlwirtin” Käthe Naschberger (rechts) mit einem neuen Lied…..

Die Geschwister Kröll” aus Mayrhofen…

 

Weiterempfehlen:

2 Kommentare
  1. Seisl Susanne

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge zu löschen, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen. Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette! Neue Kommentare müssen erst vom Administrator freigegeben werden!