Bettina Ellinger – vier Wochen Wahlkampf sind vorbei – Ihre Bilanz

Am 25. Februar wird der Tiroler Landtag neu gewählt. Auch die Wildschönauer Landtagsabgeordnete Bettina Ellinger wird wieder kandidieren. Bei der Wahl 2013 war Ellinger auf der Landesliste platziert. Diesmal kandidiert sie auf der Bezirksliste an vierter Stelle.

„Die Chancen für den Einzug in den Landtag sind für alle Abgeordneten gleich, egal an welcher Stelle sie gereiht sind, da es diesmal darauf ankommt, wer die meisten Vorzugsstimmen hat. Deshalb ist es bei dieser Wahl ganz besonders wichtig, dass die Wählerinnen und Wähler nicht nur die Partei wählen, sondern auch Vorzugsstimmen – ich hoffe natürlich für mich – vergeben“, so Ellinger.

Der Abgeordneten ist es wichtig vor Ort zu sein, Präsenz zu zeigen, für die Bevölkerung greifbar zu sein und ein offenes Ohr für die Anliegen, Wünsche, Sorgen, Bedürfnisse der Menschen zu haben. „In der eigenen Region kennt man die Voraussetzungen und Gegebenheiten und kann diese dann auch besser argumentieren.

Ich habe in den letzten 5 Jahren zahlreiche Themen des Bezirks im Landtag vertreten und argumentieren dürfen. Ich sehe es als meine Aufgabe, mich ganz besonders für meinen Bezirk einzusetzen, um das BESTE für unsere Region herauszuholen“.

„Ich habe mich dafür entschieden, wieder für die Landtag zu kandidieren, weil ich mitreden und mitgestalten kann. Besonders im Bereich der Bildungspolitik habe ich aufgrund meiner Erfahrung und durch mein Studium der Erziehungswissenschaft viele Ideen bzw. konkrete Meinungen zu verschiedenen Themen, die ich dann auch einbringen kann.

Vor allem motiviert mich aber, dass ich mich für die Menschen einsetzen kann, für sie da sein kann und oft auch helfen kann. Dies muss nicht immer durch große Gesetze bzw. teure Projekte geschehen, vielfach sind es die zahlreichen „kleinen“ Hilfen, Ratschläge oder Kontakte, die mir dann große Freude bereiten, weil ich weiß, ich habe tatsächlich weiterhelfen können.“

Themen die mir besonders am Herzen liegen sind:

• Die Erweiterung und Flexibilisierung der Kinderbetreuung – Familie und Beruf sollen auch im ländlichen Raum kein Widerspruch sein. Der Ausbau der Kinderbetreuung muss weiter vorangetrieben und flexibler (auf die Bedürfnisse der Eltern abgestimmt) werden. Vor allem aber die (Sommer-)Ferienbetreuung muss vielfach noch verbessert werden.

• Lebenslanges Lernen soll nicht nur ein Stichwort für Kinder sein, deshalb brauchen wir auch für Jugendliche und Erwachsene bestmögliche Bildungsangebote, damit Aus- und Weiterbildung keine Schlagworte sind.
• Um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken und im Bewusstsein vieler Tirolerinnen und Tiroler die „Lehre“ wieder aufzuwerten, brauchen wir eine Verbesserung und eine Erweiterung der Berufsorientierung.
• Ausbau einer attraktiven Arbeits- und Lebenswelt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien.

Das beinhaltet unter anderem die Stärkung des ländlichen Raums, vor allem als Lebensraum für junge Familien. Das heißt, hier werde ich mich für einen weiteren Ausbau der Infrastruktur (Kinderbetreuung, öffentliche Verkehrsmittel, Nahversorgung, attraktive Arbeitsplätze…) einsetzen. Die Gemeinden müssen als „Lebensraum“ gestärkt werden, damit sie nicht nur zum ruhigen Wohngebiet „aussterben“.

Das heißt konkret, das dörfliche Leben muss gestärkt werden, durch ein aktives Vereinsleben, durch Veranstaltungen vor Ort, durch den Erhalt von Schulen, durch Gastronomie und natürlich den Menschen, die sich vor Ort engagieren. Dazu braucht es vielfältige Unterstützung seitens der Politik z.B. durch vernünftige Rahmenbedingungen.

Landeshauptmann Günther Platter und Bettina Ellinger beim heutigen Wahlkampfauftakt in Innsbruck

 

 

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Eine Antwort
  1. Mireille Fill

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