Almabtrieb Wildschönau: Morgen geht’s für viele nach Hause – Wetter macht einen Strich durch die Rechnung

Das war etwas anders geplant! Eigentlich wäre der Samstag 23. 09. für den großen Almabtrieb vorgesehen gewesen, heute schaut dies aufgrund der Wettersituation für die kommenden Tag etwas anders aus. Robin Silberberger von der “Farnkaseralm” wird bereits Morgen Samstag den 16. September die 1519 Meter hohe Alm verlassen. “Eine Woche lang die Tiere im Stall durchfüttern, das will ich nicht mehr”, sagt der Alminger mit rund 100 Stück Vieh, der sich die Wetterlage wohl genau angeschaut hat.

Josef Mayr, Almobmann von der “Schönangeralm” wird Morgen Abend mit seinen Leuten beraten und dann bekannt geben, welche Entscheidung die Bauern bezüglich Almabtrieb getroffen haben. Letztendlich aber bleibt es jeden selber überlassen, wie er entscheidet. Sollte die Wettervorhersage tatsächlich so schlecht bleiben, dann geht’s wohl am Montag heimwärts. Die Natur lässt sich einfach nicht steuern, so der Tenor der Bauern.

Für die Touristiker ist diese Situation natürlich weniger erfreulich, den eigentlich wäre alles auf Samstag den 23. 09. fixiert gewesen. Bleibt zu hoffen, das der Wettergott doch noch ein bisschen Einsicht hat, und zumindest die tiefer gelegenen Almen noch eine Woche vom Schnee verschont. Dann könnte man den Gästen doch noch einen Almabtrieb bieten, so wie man das seit vielen Jahren gewohnt ist.

Für viele Tiere auf den Almen heißt es ein letztes mal auf die Weide, der Wetterbereicht verheißt nichts gutes…

Auf den Bergen oberhalb der Schönangeralm sah es heute Morgen so aus. Die “Seefeldalm” ist übrigens die höchst bewirtschaftete Alm des gesamten Bezirkes auf  1946 Meter und wird gerade neu errichtet. Mittlerweile beliebtes Ziel der Mountainbiker.

Eigentlich ein sehr herbstlicher Blick von der “Hönigkaseralm” nach Auffach. Doch das Bild trügt, es ist bitter kalt geworden, und die Gras-Reserven gehen zu Ende…

Alm-Experten auf der “Seefeld-Alm”: Bernhard & Sepp – das Gebirg ist ihr Zuhause….

Die “Snow-Biker” sind zwar nochmals auf die Berge unterwegs, während die Almtiere ins Tal müssen….Bleibt die Hoffung auf ein paar schöne herbstliche Wochen…

 

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Eine Antwort
  1. Schellhorn Emil

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