Ohne Innovation am Berg geht es künftig wohl nicht mehr…..Bergbahnen rüsten auch im Sommer mächtig auf

 

In wenigen Tagen ist es soweit, auf der “Rosenalm” in der Zillertal Arena öffnet das “Fichtenschloss” seine Pforten. Diese großartige Holzkunstruktion – erbaut nach Plänen eines Schweizer Planungsbüro, wurde von einem Zillertaler Zimmereibetrieb angefertigt und fügt sich auf einer Höhe von 1700 Meter perfekt in die von Fichten umgebenen Gebirgslandschaft.

Mitte Juni starteten 205 österreichische Seilbahnunternehmen in die Sommersaison. Viele von ihnen agieren überaus vielversprechend als innovative Berg-Erlebnisanbieter. So hat sich der Bergbahnen-Bergsommer im letzten Jahrzehnt überaus erfolgreich entwickelt. Die Seilbahnwirtschaft ist heute ein nicht mehr wegzudenkender Motor und eine tragende Säule des alpinen Sommertourismus. Denn nur Bergbahnen sind in der Lage, große Gästevolumina schnell, bequem, sicher und vor allem auch umweltschonend hinauf in Österreichs prachtvolle Bergwelt zu bringen.

Doch dazu gehört auch eine Portion Innovation, Mut für Neues, den der Sommer wird für die Seilbahnwirtschaft von Jahr zu Jahr wichtiger. Die Anzahl der Ersteintritte zwischen Mai und Oktober steigt jährlich signifikant. „Dank immer attraktiver werdender Angebote kommen bestehende Gäste immer wieder zu uns in die Berge und die Anziehungskraft auf neue Gäste wird beständig stärker“, freut sich Fachgruppenobmann Franz Hörl.

Wetterkapriolen sehr gut zu trotzen, ist eine weitere Stärke der Sommer-Bergbahnen, dazu braucht es aber ein Maß an guten Ideen. Man sollte die Grundbedürfnisse der Kinder beachten! Kinder ­haben – wie Erwachsene – einige Grundbedürfnisse, die sie erfüllt haben müssen, damit eine Aktivität oder ein Erlebnis zum Erfolg wird.

Einige Grundbedürfnisse von Kindern, die speziell im Tourismus aktiviert werden können, sind: Herausforderungen schaffen (Angst überwinden und Mut zeigen), stetige Erfolgserlebnisse kreieren und „besondere Kräfte“ haben. So sollte man sicherstellen, dass auf einer Wanderung immer wieder neue Überraschungen und Erlebnisse stattfinden (Schlagwort „instant gratification“), die Kinder gefordert werden und sie in ihrem Kind-sein über sich hinauswachsen können, indem sie etwas Neues lernen oder neue Kräfte bekommen (Rollenspiele, Rätsel ­lösen, Suchspiele). Oder man schafft eine Erlebniswelt wie auf der “Rosenalm”.

Was erfahrene Seilbahner längst schon wissen, diese Erlebnisse müssen im Marketing gezielt adressiert werden – kein Kind macht sich auf einen Weg, der schon von vornherein als „fad“ eingestuft wird!

Vor wenigen Wochen wurden zwei Tiroler Seilbahnunternehmen mit großen Auszeichnungen bedacht. Das “Hexenwasser” in Söll erhielt den “Österreichischen Tourismus-Staatspreis”, Rang zwei ging an den Erlebnis-Park “Hög” in Serfaus – und beide werden vom Wildschönauer “Multikünstler” Georg Mühlegger betreut.

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Fichtenschloss Fakten: Über 5.000 m² „Schloss-Areal“ – 4 begehbare Türme (Rutschenturm, Kranturm, Kletterturm, Aussichtsturm) –

Erlebnis-Spielplatz -Wasserspiel- und Sandspielbereich – Baumwipfelweg – Schloßküche mit Grillplatz -Fichtenwichtel-Bauhütte -Genuss und Relaxplätze für Groß und Klein

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Dürfte derzeit wohl das innovativste “Holzschloss Tirol’s” sein: Das “Fichtenschloss” auf der “Rosenalm”.

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