„Wir sind stärker“ – Vorsicht Kuh – wenn man aber gewisse Regeln beachtet, ist dies kein Problem

Vieles wurde in den letzten Jahren über „wild gewordene“ Kühe berichtet, und es gab tatsächlich auch schon schwere Unfälle. Allerdings sind diese wie so vieles in den Bergen „hausgemacht“. Meteorologisch wäre eigentlich schon Sommer, im Moment jedoch ziert er sich noch etwas. Und jetzt beginnt auch wieder die Wanderzeit in den Wildschönauer Bergen. Dass dabei nicht nur auf die jetzt schon bekannten Wetterkapriolen zu achten ist, sondern auch auf die Ureinwohner der Almen – die Kühe, sei an dieser Stelle erwähnt.

Kuhaugen vermitteln Sanftmut und Arglosigkeit. Damit kann es aber schnell vorbei sein, wenn eine Mutterkuh ihr Junges bedroht sieht.  Und so raten die Tafeln: „Abstand halten zu den Rindern. Besondere Vorsicht bei Kühen mit Kälbern sowie beim Mitführen von Hunden! Denn auch Rinder verteidigen ihre Kinder vor vermeintlichen Bedrohungen.

Im Gegensatz zum Menschen sind Hunde schnell genug, um einem Angriff auszuweichen. dadurch wird auch vom Hundehalter abgelenkt, sodass dieser den Gefahrenbereich verlassen kann! Kommt es trotzdem zu gefährlichen Situationen: Bewahren sie Ruhe und laufen sie nicht davon! Versetzen sie dem Rind im absoluten Notfall mit dem Stock einen gezielten Schlag auf die Nase, andernfalls gehen sie langsam und stetig aus der Gefahrenzone, ohne den Tieren den Rücken zuzukehren. Das ist der einzig richtige Weg, mit einer gefährlichen Begegnung umzugehen.
Eine Alm ist kein Streichelzoo!
Wenn Sie diese Grundregeln beachten, so steht einem herrlichen Wandervergnügen auf den Wildschönauer Bergen nichts im Weg. Geniessen Sie die herrliche Natur, die Almrosenblüte der nächsten Wochen.
Um Ihnen ein wenig „Lust“ auf die Wildschönauer Berge zu machen, hier eine kurze Filmsequenz:

Kuh in Melchsee-Frutt

Die Kuh ist normal ein sehr friedvolles Tier, allerdings wenn diese Kälber führen ist Vorsicht geboten. Vor allem Hundebesitzer sollten dies beachten.

2 Kommentare
  1. Sr. M. Andreas Weißbacher

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