SCHWERE UNWETTER ZOGEN ÜBER DIE WILDSCHÖNAU – TOTAL SPERRE DER KUNDLER KLAMM

 

Gestern Abend trafen die Unwetter auch Teile der Wildschönau. Zahlreiche Bäche traten über die Ufer, am schlimmsten betroffen war der Bereich Oberau – Roggenboden, wo im Bereich des „Staudinger-Häusl“ der Bach eine mächtige Geröllmasse zu Tale beförderte.

Die ganze Nacht waren Feuerwehr, Freiwillige und Bagger im Einsatz, um die Zufahrt zum „Roggenboden“ frei zu machen. Schäden gibt es laut Informationen auch in der Kundler Klamm, die derzeit komplett gesperrt ist. Dort sind schwere Bagger im Einsatz um die Schäden, die vor allem aus Seitenbächen entstanden sind, zu beheben. Die Klamm bleibt zumindest zwei Tage lang gesperrt,, sagt Bauhofleiter Seppö Fill. Morgen werden dann Experten über die weitere Vorgangsweise beraten.

Hansi Stadler, Chef des gleichnamigen Baggerunternehmen sagt, er kann sich nicht erinnern das der normal kleine Bach vom „Tiefental“, der bei der „Talmühle“ in den von Oberau kommenden „Doferbach“ mündet, mit einer solcher Urgewalt in Richtung Wildschönauer Ache rauschte.

Folgen brachte das Unwetter auch in der Stromversorgung. Gegen 18.00 Uhr wurde im Bereich „Bichling“ die Leitung zerstört, die Folge war ein stundenlanger Stromausfall, der aber von der Firma Stadler mit Hochdruck und so schnell es ging wieder hergestellt wurde.

Auch kleinere Bäche, vor allem auch die viel zu kleinen Durchflussrohre sorgen immer wieder für Probleme. Im Bereich des Cafe Moorhof sorgt das „Dorferbachl“ ständig für Überflutung, der viel zu kleine Rohr kann die Wasser-und Geröllmassen einfach nicht mehr aufnehmen. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, den oben am „Riedelgraben“ liegt viel Geröll, dies hoffentlich nie in Bewegung gerät.

Eine Gefahr lauert auch im Bereich Markbachjoch – Anton Graf-Hütte, dies sagt Josef Gwiggner der seit 40 Jahren als Waldaufseher die Region kennt wie kein zweiter. Jedes Jahr senkt sich dort der Zufahrtsweg um Meter, bleibt auch hier zu hoffen, das es nicht einmal zu ähnlichen Unwetter wie damals über den Bereich Wildenbachgraben kommt.

Schön langsam sollte sich die Wettersituation wirklich beruhigen, den die Wiesen und Felder sind voll mit Regenwasser, auch die Gesteins-und Geröllmassen sind stark unterspült und können überall und jederzeit für Probleme sorgen.

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Zufahrt Roggenboden

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Auf dem Weg in die Kundler Klamm

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Seit Stunden im Dauereinsatz: Hansi Stadler mit schwerem Gerät

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Eine Geröllmasse brachte der kleine Bach im Bereich „Bichling“ zu Tale

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Diese Rastbank im Bereich der Roggenboden-Strasse bietet derzeit wenig Idylle

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Straße zur Kundler Klamm

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Eiglstätt

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Zufahrt Roggenboden

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