Fleißige Bergwacht’ler bei Springkrautbekämpfung

Mit seinen wunderschönen zartrosa Blüten sieht das Drüsige Springkraut zunächst einmal ganz harmlos aus. Und dass das Kraut bei Berührung seine Samen meterweit in die Welt hinaus schießt, wirkt auch eher lustig als gefährlich.

Besonders Kinder haben viel Freude an der Samenschleuder. Aber genau diese Eigenschaft macht das Springkraut so gefährlich für die heimische Flora. Durch den Springmechanismus verbreitet sich das aus Indien stammende Gewächs in Windeseile und verdrängt selbst die widerstandsfähigsten einheimischen Pflanzen. Hat das Springkraut einmal Wurzeln geschlagen, kann man seine Ausbreitung kaum noch aufhalten. Deshalb ist rechtzeitiges Handeln gefragt.

Das Drüsige Springkraut ist inzwischen vielerorts zu einer echten Plage geworden. Wo im Vorjahr nur wenige Exemplare des widerspenstigen Gewächses wuchsen, sind mittlerweile ganze Wiesen und Auen mit den rosafarbenen Blüten zugewuchert. Selbst  Brenneseln mussten dem Springkraut weichen. Naturschützer und Gemeinden wissen oft nicht mehr, wie sie der starken Ausbreitung Einhalt gebieten sollen.

In der Wildschönau hat es sich die örtliche Bergwacht zur Aufgabe gemacht, gegen dieses Unkraut vorzugehen. Heute waren 27 Mann bestehend aus FFW Niederau, Schiclub, Kammeradschaft und Bergwacht im Einsatz. Gerodet wurde im Bereich von Schwimmbad bis zum Burgstallweg. Angeführt von Franz-Josef Luchner wurde stundenlang gemäht, zum Einsatz kamen sogar messerscharfe Macheten (siehe Bild).

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Die Bergwacht Wildschönau im Einsatz gegen dieses Unkraut, Franz-Josef Hohlrieder (2.v.r) leitet den Einsatz.

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Nur besonders geübte dürfen mit dieser “Waffe”arbeiten, Emil Schellhorn ist der “Meister der Manchete”.

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Und jetzt ist Feierabend….

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Eine Antwort
  1. Franz Hohlrieder

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