Ein tolles Erlebnis: Fahrt durch meterhohe Schneewächten auf den Großglockner

In wenigen Tagen ist beim Hochtor der “Durchstich” geplant, also das Aufeinandertreffen der beiden Räumteams, die sich von Nord und Süd den Weg freifräsen. Freigegeben werden soll die Panoramastraße dann mit 1. Mai, sagte Patricia Lutz vom Straßenbetreiber GROHAG.

Ein großartiges Erlebnis, noch bevor die Reisezeit beginnt. Gönnen Sie sich diese einmalige Fahrt über die Hochalpenstraße, inmitten durch meterhohe Schneewächten. Auch für “Gebirgler” ein beeindruckendes Erlebnis.

Die Schneemengen sind heuer eher unterdurchschnittlich, allerdings aufgrund teils heftiger Verwehungen von sehr unterschiedlicher Höhe: Die Schneedecke, die es zu entfernen gilt, ist fünf bis acht Meter hoch, in anderen Jahren maßen die Wände teilweise sogar zwölf Meter, sagte Lutz.

Wie jedes Jahr kommen auch heuer die über 60 Jahre alten Wallack-Rotationspflüge zum Einsatz. Diese 375 PS starken Pflüge schleudern die “weiße Pracht” in gewaltigen Fontänen bis zu 25 Meter hoch und 50 Meter weit. In den ersten Jahren nach der Straßeneröffnung (1935) war noch Handarbeit nötig: Rund 350 Mann wurden beim manchmal aussichtslos erscheinenden Kampf gegen haushohe Schneewände eingesetzt.

Die Schneeräumung dauerte bis zu 70 Tage. Franz Wallack, Erbauer der Großglockner Hochalpenstraße, erkannte schon frühzeitig die Chancen einer Mechanisierung. Er konstruierte den “Rotationspflug – System Wallack”, eine Kombination aus Schneefräse und Pflug, der erstmals 1953 die harte Bewährungsprobe bestand.

Quelle: Salzburger Nachrichten

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Schneeräumgeräte im Einsatz, seit Jahrzehnte die selben Maschinen

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Rekordschneehöhen….

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Alle Fotos: GROHAG

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