VP-Tirol hofft bei Hausapothekern auf neue Gesundheitsministerin Oberhauser

„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ So formuliert der VP-Klubobmann im Tiroler Landtag, Jakob Wolf die derzeitige Situation beim Thema Hausapotheken. „Der Tiroler Landtag hat schon mehrere Petitionen nach Wien geschickt.

Es ist Zeit, dass die Bundesregierung in Sachen Hausapotheken endlich eine vernünftige Regelung erlässt. Nicht zuletzt deshalb, weil die Stärkung der Ärzte im ländlichen Raum ein Programmpunkt im Programm der Bundesregierung ist. Passiert ist bisher überhaupt noch nichts“, so Wolf ärgerlich.

Daher ruhe jetzt die Hoffnung, dass in der Sache etwas weitergehe bei der neuen Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. Wolf führte diesbezüglich bereits Gespräche mit dem Klubobmann der ÖVP im Parlament, Reinhold Lopatka, welcher ihm Unterstützung bei der Lösung der Hausapothekenfrage zusagte.

Wolf betont einmal mehr, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Hausapothekern gerade in den Talschaften dringend notwendig sei und zudem ein wesentlicher Bestandteil des Einkommens für Ätzte am Lande darstelle. Deshalb sei es höchst an der Zeit, hier die Gesetze anzupassen und den Allgemeinmedizinern am Lande Hausapotheken zuzugestehen.

Wolf, der sich in dieser Angelegenheit auch mehr Unterstützung der SPÖ-Tirol wünschen würde, meint abschließend: „Es kann ja nicht sein, dass in den USA jede Verkäuferin Medikamente in Supermärkten verkaufen kann, während man bei uns in Österreich nicht einmal einem promovierten Mediziner zugesteht, Medikamente in einer Hausapotheke auszugeben.“

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LA Dr. Bettina Ellinger machte nochmals einen Vorstoß in Sachen Hausapotheken..

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Während in den USA jede Verkäuferin im Supermarkt Medikamente verkaufen darf, soll dies in Österreich einem promovierten Mediziner nicht erlaubt sein, einfach absurd….

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Eine Antwort
  1. Werner Hohlrieder

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