Lebend-Tierbergung mit Hubschrauber in Oberau

Am Montag gegen 9.00 Uhr wurde die FF-Oberau alarmiert, “Absturz von zwei Kälber in unwegsamen Gelände” im Bereich der “Hauser-Wies” (Zauberwinkel). FF Oberau, Tierärztin, Bauern und sonstige Freiwillige Helfer waren bald an der Unglücksstelle um die Lage zu erkunden.

Ein Abstieg ohne Seilsicherung war unmöglich, die Tiere waren rund 150 Meter tief abgestürzt. Beide Tiere waren zwar am Leben, wobei eines aber schwer verletzt war.

Eine Bergung ohne Hubschrauber war nicht möglich, dann jedoch begann ein bürokratischer Hürdenlauf der den Einsatzleiter der FF Oberau – Thomas Naschberger schon ein wenig nachdenklich stimmte.

Anruf Landesleitstelle, von dort Rückruf an die Gemeinde, neuerliches Ansuchen an die Landeswarnzentrale – dort Ausschreibung an die Flugunternehmer wer diesen Einsatz zu welchen Kosten macht, dann Wartezeit 1,30 Stunden – und um 12.30 Uhr kam der Hubschrauber um die Bergung durch zu führen.

Die Bergung selber ging dann problemlos über die Bühne.

Was blieb ist ein Tier dies letztendlich eingeschläfert werden mußte, und eine etwas nachdenkliche Einsatzmannschaft über die österreichische Bürokratie.

tierrettung from Toni Silberberger on Vimeo.

 

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Einsatzleiter Thomas Naschberger: Nachdenklich wegen der Bürokratie….

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Eine Antwort
  1. Thaler Konrad

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