Bundesminister lud Staatspreisträger für herausragende Waldwirtschaft

Der Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft wurde 1994 erstmals an zehn österreichische Waldbauern vergeben. Nun lud BM Andrä Rupprechter alle Staatspreisträger in den großen Marmorsaal im Landwirtschaftsministerium zu einem Festabend. Unter den Preisträgern auch die Auffacher Peter Metzler (Hohlried) und Andreas Weißbacher (Holzerbauer).

Ziel dieser Aktion ist, die vielfältigen Möglichkeiten, aus dem Wald naturverträglichen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, aufzuzeigen, das Selbstverständnis der Waldbauern zu stärken und den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft zu erhöhen. Das angepeilte Ziel soll dadurch erreicht werden, dass gute Ideen, besondere Leistungen und Kreativität der Bauern hinsichtlich ihrer Waldwirtschaft besonders hervorgehoben und bekannt gemacht werden, um andere anzuregen.

Ausgezeichnet werden private forstwirtschaftliche Einzelbetriebe oder Gemeinschaften und seit dem Jahr 2000 auch Kooperationen. Das Schwergewicht liegt beim bäuerlichen Kleinwald, größere Betriebe sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Der Kooperationspreis soll speziell Beispiele erfolgreicher forstlicher Gemeinschaften hervorheben, die im Idealfall auch Kooperationen mit Betrieben außerhalb der Forstwirtschaft eingehen.

Ausgezeichnet wird für besonders beispielhafte Waldwirtschaft im Hinblick auf
• Kreativität
• Findigkeit,
• Unternehmergeist
• ökologieorientierte Produktion sowie
• wirtschaftliche Optimierung
bei der Nutzung und/oder Vermarktung der Ressource Wald.

Ausgezeichnet werden besondere Projekte in den Bereichen
• Waldbau und Waldnutzung,
• Vermarktung von Holz und anderen Produkten
• Anbieten und Erweiterung von forstlichen Dienstleistungen.

20 Jahre Staatspreis

Die Tiroler Preisträger, darunter Andreas Weißbacher -Holzerbauer (links) und Peter Metzler – Hohlried (2.v.l.), mit Bundesminister Andrä Rupprechter (4.v.l.) mit einer Flasche “Wildschönauer Krautinger”.

 

 

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