100.000 € für neue Quellfassung

Rund 100.000 € Euro muß die Gemeinde Wildschönau für die neue Quellfassung im hinteren Aschbachtal aufwenden, Geld das eigentlich nicht im Budget war, sagt Bürgermeister Rainer Silberberger beim Lokalaugenschein auf der Baustelle.

 

Notwendig wurde dies nachdem die alten Quellfassungen durch Wurzelwerk stark in Mittleidenschaft gezogen wurde. Zunächst suchten Rutengänger im Gelände, dazu die Erfahrung des Gemeindebauhofchef Josef Fill, und letztendlich wurde man fündig.

Rund 3 Wochen dauern die Arbeiten im Aschbachtal, die von der Gemeinde in Eigenregie erstellt werden. Als Baggerfahrer hat man sich mit Toni Unterberger (Ebentann) einen sehr erfahrenen Spezialisten geholt, die Rohrleitungen werden von Bauhofchef Josef Fill, Michael Hörbiger und Gehard Seisl fachmännisch verlegt. Insgesamt 12 Quellen versorgen nun den Hochbehälter im Aschbachtal mit reinstem Trinkwasser. Aus der sogenannten Quellstube (Fassungsschacht) gelangt das Wasser in den Quellsammelschacht.

Im kommenden Jahr ist in Niederau ein neuer Hochbehälter in Planung, rund 600.000 € muß die Gemeinde dafür budgetieren. Gelder die im tiefen Erdreich vergraben werden, dafür aber sind die nächsten Generationen mit bestem Trinkwasser versorgt.

Aschbach Quellfassung from Toni Silberberger on Vimeo.

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BGM Rainer Silberberger (links) auf der Baustelle mit Bauhofleiter Josef Fill, Michael Hörbiger, Gerhard Seisl undBaggerspezialist Toni Unterberger

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Große Erdbewegungen sind für die Quellfassung notwendig

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Qualitativ hochwertige Behälter sind Grundlage zur Lagerung von Trinkwasser. Sie sorgen aufgrund des lebensmittelechten, geschmacksneutralen und anorganischen Materials mit einer überaus glatten Oberfläche, für die optimale Speicherung.

 

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“Da verschwinden sie die Gelder die kein Mensch sieht”, mag sich BGM Rainer Silberberger denken. Geld, dies aber gut angelegt ist.

 

 

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